Was uns nach AK 50 noch erwartet.
Wenn der Eisenmann langsam rostig wird, macht er sich Gedanken was die Jagd gegen die Zeit und sich selbst noch bringen wird. Vor allem dann, wenn es ihm im Wettkampf dreckig geht, weil sich sein Bauch so gegen ihn verschworen hat, dass der Schmerz seinen Willen bricht. Irgendwann fängt er an zu gehen, zu stehen und alles zu hinterfragen, irgendwann sitzt er auf einer Belvoir-Parkbank, sieht Hundertschaften an sich vorbeiziehen und beschliesst den Schluss. Schluss mit heute und Schluss überhaupt mit Plackerei. (Finisher IM ZH 2012, Men nach AK: 45,50,55,60,65 : 223,94,52,10,3)

Dabei hatte alles nach Plan angefangen. Das Schwimmen war gradezu friedlich verlaufen, die Radstrecke war nach gefühlten 90 Minuten abgehakt. Trotz Wind und Regen auf die Minute nach Plan und das ohne einen Blick auf eine Uhr und ohne jemals an die Grenzen zu gehen. Mit zwei (letzten) Gels im Magen im 5er-Schnitt auf die ersten 10 Laufkilometer. Power in den Beinen ohne Ende und jetzt das. Bauchkrämpfe, als würde gleich ein Alien geboren, Schüttelfrost, Brechreiz schon beim kleinsten Gedanken an den Anfangsbuchstaben des Wortes GEL. Aufgabe klang plötzlich verheissungsvoll nach süsser Erlösung........
Der langsam rostig werdende Eisenmann musste allerdings um aufzugeben, noch bis zur Wechselzone gehen. Kurz vorher traf er seine Freundin Katja. Die gab ihm einen verbalen Tritt in den A., welcher ihn an der Wechselzone vorbei bis in Fanzone der free radicals beförderte (der Tritt nicht der A.). Dort kippten sie den Schalter in seinem Kopf von STOP auf "GO-im-Autopilot-Roboter-Schri
Iron Man sieht sich wieder! :)
